Ein Mensch ist erst vergessen,
wenn sein Name vergessen ist
Leitmotiv
des Stolperstein-Initiators
Gunter Demnig

Peter Jagemann

* 19201941

Brunshausen 4, Stade

Hier wohnte
Peter Jagemann
Jg. 1920
Eingewiesen 1939
Rotenburger Anstalten
Verlegt 1941
'Heilanstalt' Weilmünster
Ermordet 19.11.1941

Biografische Informationen

Peter Jagemann wurde am 26. März 1920 in Brunshausen, dem heutigen Industriegebiet zwischen Schwinge und Elbe geboren.
Seine Eltern waren der Musiker Johannes Jagemann und dessen Frau Frida, geborene Pape.

Im März 1939 wurde er - knapp 19-jährig - in die Rotenburger Anstalten eingewiesen.

Während des Nationalsozialismus wurden 550 Männer und Frauen aus den Rotenburger Anstalten Opfer der "Euthanasie"-Aktion - einer systematischen und organiserten Tötung Kranker behinderter Menschen.

Auch Peter Jagemann überlebte nicht. Er wurde zusammen mit Adolf Becker am 30. Juli 1941 in die hessische "Landesheil- und Pflegeanstalt" Weilmünster deportiert, wo er am 19. November 1941 starb.

Der Stolperstein für Peter Jagemann

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